{"id":264,"date":"2012-06-01T10:10:10","date_gmt":"2012-06-01T08:10:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.instruyete.org\/?p=264"},"modified":"2012-06-01T10:10:10","modified_gmt":"2012-06-01T08:10:10","slug":"ubuntu-12-04-lts-vs-opensuse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.instruyete.org\/?p=264","title":{"rendered":"Ubuntu 12.04 LTS vs. openSUSE"},"content":{"rendered":"<p><em>Vorab: Dieser Artikel ist noch in Bearbeitung<\/em><\/p>\n<p>Nach fast 13 Jahren SuSE erw\u00e4ge ich Ernsthaft die ganze Linux Infrastruktur <strong>auf Ubuntu zu migrieren<\/strong>. Nachdem ich Ubuntu 12.04 auf einem Laptop bisher zur vollen Zufriedenheit im Einsatz habe, wird allm\u00e4hlich aus der Erw\u00e4gung Gewissheit.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde sind mannigfaltig:<\/p>\n<ul>\n<li>openSUSE mu\u00df sp\u00e4testens alle 18 Monate erneuert werden, ein Distributions-Update ist aber immer mit Problemen behaftet und wird bei \u00c4nderungen der Major Release (z.B. von 11.x auf 12.x) nicht empfohlen.<br \/>\n<strong>Ubuntu 12.04 hat hingegen 5 Jahre Langzeitsupport<\/strong>.<\/li>\n<li>Ubuntu (und nur Ubuntu) bringt das <strong>Desktop System Unity<\/strong> mit. Eigentlich m\u00fc\u00dfte man denken: Oh nein, nicht schon wieder ein neues. Tatsache ist aber, dass Unity sehr stabil l\u00e4uft (vielleicht gerade wegen seiner rudiment\u00e4ren Einstellungsm\u00f6glichkeiten), ein durchdachtes Konzept bietet und sich geschmeidig mit der Tastatur steuern l\u00e4sst.<br \/>\nKDE hingegen halte ich pers\u00f6nlich f\u00fcr eine der gr\u00f6\u00dften Entt\u00e4uschung im Open Source Umfeld. Die Versionen 4.x sind bis heute nicht stabilisiert und immer wieder wird Kompatibilit\u00e4t gebrochen. XFCE l\u00e4uft zwar recht gut, hat aber im Detail auch kleine Problemchen. Eventuell w\u00e4re unter openSUSE ein Gnome Desktop die L\u00f6sung, aber das Major Update von 2.x auf 3.x schreckte mich ab (wahrscheinlich wegen der schlechten Erfahrungen des KDE Updates von 3.x auf 4.x).<\/li>\n<li>Beim Paketmanagement machte ich mir Umstiegssorgen, denn zypper\/YaST l\u00e4uft auf openSUSE seit der Version 11.0 hervorragend. Tats\u00e4chlich steht aber <strong>apt-get und das Ubuntu Software Center<\/strong> auf 12.04 LTS der Konkurrenz prinzipiell in nichts nach. Die Syntaxunterschiede zwischen zypper und apt-get sind beherschbar, allerding macht zypper einen leicht besseren Eindruck.<br \/>\nEs scheint aber so, dass die reduzierte Anzahl von Paketquellen bei Ubuntu im Gegensatz zu openSUSE, mehr Stabilit\u00e4t bietet. Hier denke ich vorwiegend an die vielen unterschiedlichen KDE\/Qt Repositories bei openSUSE die sich immer wieder in einem inkonsistenten Zustand befinden und daher den simplen Wunsch <strong>ein<\/strong> KDE Programm updaten zu wollen, in einen Albtraum verwandeln.\n<\/li>\n<li><strong>YaST<\/strong> mit seinen vielf\u00e4ltigen Einstellungen <strong>gibt es unter Ubuntu in dieser Form nicht<\/strong>. Nur leicht komplex angehauchte Aufgaben m\u00fcssen auf der Kommandozeile erledigt werden. Die Systemsteuerung kennt nur wenige Einstellungen. Diese sind aber einwandfrei aufgearbeitet &#8211; au\u00dferdem integriert Ubuntu in den Systemeinstellungen auch die Desktopeinstellungen.<br \/>\nEine verwirrende Trennung zwischen YaST und den KDE-Systemeinstellungen wie unter openSuSE gibt es unter Ubuntu nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu meistern sind strukturelle Unteschiede zwischen openSuSE und Ubuntu, im Detail w\u00e4ren das<\/p>\n<ul>\n<li><strong>administrator access<\/strong>: Unter openSUSE wechselt man auf den <em>root account (id:0)<\/em>. Dieser ist unter Ubuntu deaktiviert, man erledigt alle administrativen Aufgaben mit einem sudo Kommando. Dazu muss man nat\u00fcrlich Mitglied der Gruppe <em>sudo<\/em> sein.<\/li>\n<li><strong>user-ID&#8217;s<\/strong>Unter Ubuntu kann man zwar auch neue User manuell mit einer User-ID unter 1000 ausstatten, es kommt dann aber zu Komplikationen bswp. bei der grafischen Anmeldung. Gerade im Umfeld von NFSv3 m\u00fcssen aber die User-ID&#8217;s zwangsl\u00e4ufig synchronisiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorab: Dieser Artikel ist noch in Bearbeitung Nach fast 13 Jahren SuSE erw\u00e4ge ich Ernsthaft die ganze Linux Infrastruktur auf Ubuntu zu migrieren. Nachdem ich Ubuntu 12.04 auf einem Laptop bisher zur vollen Zufriedenheit im Einsatz habe, wird allm\u00e4hlich aus der Erw\u00e4gung Gewissheit. 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