{"id":775,"date":"2019-12-24T03:38:28","date_gmt":"2019-12-24T02:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.instruyete.org\/?p=775"},"modified":"2019-12-24T03:38:28","modified_gmt":"2019-12-24T02:38:28","slug":"vlc-als-snap-package-untauglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.instruyete.org\/?p=775","title":{"rendered":"vlc als snap package = untauglich"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>V<\/strong>ideo<strong>L<\/strong>an<strong>C<\/strong>lient wird wie eine steigende Anzahl weiterer SW Pakete auf Ubuntu standardm\u00e4\u00dfig als snap package installiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Vorteil ist nat\u00fcrlich die laufenden SW Aktualisierungen, da das vlc snap package in sich geschlossen ist (<em>self contained<\/em>) und die typischen Abh\u00e4ngigkeiten mitbringt. Gerade im Video Playback Bereich kann dies, bedingt durch unz\u00e4hlige Codecs, von Vorteil sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Umso entt\u00e4uschender ist das Verhalten des snap packages, wenn man versucht ein Video aus einem NFS share zu starten, was VLC mit einer Fehlermeldung quittiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund daf\u00fcr ist das Rechtemodell der snaps und das <strong>self contained <\/strong>Modell, das dazu f\u00fchrt, dass die Applikation wie in einer <strong>chroot<\/strong> Umgebung nicht das eigentliche root filesystem des Rechners sehen kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Zwar k\u00f6nnen sich snap packages via connections allerhand Zusatzrechte besorgen, z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>home<\/em> &#8211; erlaubt Zugriff unterhalb von<strong> \/home<\/strong><\/li><li><em>removable-media<\/em> &#8211; erlaubt Zugriff unterhalb von <strong>\/media<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>..ein Zugriff auf <strong>\/mnt<\/strong> oder <strong>\/net<\/strong> oder gar wahlfreier Zugriff auf einen Order im eigentlich root filesystem ist nicht vorhergesehen.<br>Dies gilt f\u00fcr alle snaps, die nicht im sog. <em>classic mode<\/em> verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig hierbei ist die Angabe des confinement Parameters des snap packages, was man mit folgendem Befehl untersuchen kann:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">snap info vlc --verbose<\/pre>\n\n\n\n<p>Falls das <strong>confinement<\/strong> auf <em>strict<\/em> gesetzt ist, k\u00f6nnen nur die durch das package gesetzten <strong>connections<\/strong> benutzt werden.<br>Falls <strong>devmode<\/strong> auf <em>true<\/em> gesetzt wird &#8211; eine Operation die durch den Benutzer m\u00f6glich ist &#8211; k\u00f6nnen zwar alle connections durch diesen gesetzt werden, was aber f\u00fcr den NFS Zugriff nichts bringt, da eine solche <strong>connection<\/strong> nicht vorgesehen ist.<br>Einzige Abhilfe ist ein snap package mit einem <strong>confinement<\/strong>, welches auf <em>classic<\/em> gesetzt wurde um die connections komplett zu umgehen und einen Zugriff analog der normalen (.deb) packages zu erlauben. Das snap package <strong>atom<\/strong> macht genau dies.<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrundinformationen zu diesem Thema findet man auf:<br><a href=\"https:\/\/tutorials.ubuntu.com\/tutorial\/advanced-snap-usage#3\">https:\/\/tutorials.ubuntu.com\/tutorial\/advanced-snap-usage#3<\/a><br><a href=\"https:\/\/snapcraft.io\/docs\/snap-confinement\">https:\/\/snapcraft.io\/docs\/snap-confinement<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VideoLanClient wird wie eine steigende Anzahl weiterer SW Pakete auf Ubuntu standardm\u00e4\u00dfig als snap package installiert. Von Vorteil ist nat\u00fcrlich die laufenden SW Aktualisierungen, da das vlc snap package in sich geschlossen ist (self contained) und die typischen Abh\u00e4ngigkeiten mitbringt. Gerade im Video Playback Bereich kann dies, bedingt durch unz\u00e4hlige Codecs, von Vorteil sein. 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