{"id":93,"date":"2008-10-19T02:37:04","date_gmt":"2008-10-19T01:37:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.instruyete.org\/?p=93"},"modified":"2008-10-19T02:37:04","modified_gmt":"2008-10-19T01:37:04","slug":"energiesparen-auf-einem-linux-desktop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.instruyete.org\/?p=93","title":{"rendered":"Energiesparen auf einem Linux Desktop"},"content":{"rendered":"<p>Auf einem neueren Linux Desktop Rechner, der Client- als auch Serverdienste \u00fcbernimmt kann man auch kr\u00e4ftig Stromsparen. Die zentralen Einsparungspotentiale liegen bei der <strong>CPU<\/strong> und den <strong>Festplatten<\/strong>.<\/p>\n<p>Auf openSuSE \u00fcbernimmt im <em>powersave<\/em> Paket der <strong>powersaved<\/strong> Dienst die Funktion, die CPU Geschwindigkeiten zu regeln. Dabei kommen default Einstellungen zum Tragen, die unter<\/p>\n<pre>\/etc\/sysconfig\/powersave<\/pre>\n<p>ge\u00e4ndert werden k\u00f6nnen.Alternativ kann man auch mit einem Desktop Applet &#8211; wie <em>Lithium<\/em> unter KDE4 &#8211; die Werte anpassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.instruyete.org\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lithium.png\" alt=\"Lithium Powersave Control\" align=\"left\" \/><\/p>\n<p>Es handelt sich dabei um<\/p>\n<p>a) das <strong>Powerschema<\/strong>, z.B. &#8222;<em>Performance<\/em>&#8222;, dessen Beschreibung genauere Werte f\u00fcr bswp. Abschaltzeiten beinhaltet und auch ein default CPU-Frequenzschema setzt.<\/p>\n<p>b) das <strong>CPU-Frequenzschema<\/strong>, z.B. &#8222;<em>On Demand<\/em>&#8222;, welches die sog. p-States der modernen Prozessoren steuert, die Ihre Frequenz dynamisch den Lastbedingungen anpassen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Die m\u00f6glichen Werte werden unter<\/p>\n<pre>\/sys\/devices\/system\/cpu\/cpu0\/cpufreq\/<\/pre>\n<p>aufgelistet. Dort kann man auch die aktuelle Frequenz unter &#8222;<em>cpuinfo_cur_freq<\/em>&#8220; ablesen.<\/p>\n<p>Neben der CPU verbrauchen auch die Festplatten konstant Strom, da der Spindelmotor immer in Bewegung ist. Aber auch Festplatten besitzen seit geraumer Zeit Stromsparmechanismen:<\/p>\n<pre>hdparm -S n \/dev\/sdX<\/pre>\n<p>sorgt f\u00fcr ein Abschalten nach &#8222;n&#8220; Sekunden.<\/p>\n<pre>hdparm -B n<\/pre>\n<p>setzt den Stromsparmodus der Platte, bei der die Plattenfirmware die Spindow-Zeit regelt. &#8222;1&#8220; sorgt f\u00fcr maximales Sparen, &#8222;255&#8220; schaltet das Powermanagement ab.<\/p>\n<p>Beide Werte m\u00fcssen aber umsichtig gesetzt werden. Erstens vertragen klassische Desktop (noch weniger Serverfestplatten) ein h\u00e4ufiges aus- und anschalten nicht, ausserdem sorgen manche Prozesse wie der syslog-daemon f\u00fcr ein permanentes Beschreiben, was ev. die Abschaltzeit nie erreichen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dieses Problem kann man dadurch umgehen, dass unter<\/p>\n<pre>\/proc\/sys\/vm\/dirty_writeback_centisecs<\/pre>\n<p>ein h\u00f6herer Wert, Schreibaktionen auf Platte l\u00e4nger zwischenpuffert. Ob dies, gerade bei einem so wichtigen Dienst wie syslog, akzeptabel ist, muss jeder dann selber entscheiden.<\/p>\n<p>Bei einem Intel Core Duo Rechner mit zwei 3.5&#8220; Festplatten ist ein <strong>durchschnittlicher Verbrauch<\/strong> zwischen <strong>40 &#8211; 60 W<\/strong> die Regel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf einem neueren Linux Desktop Rechner, der Client- als auch Serverdienste \u00fcbernimmt kann man auch kr\u00e4ftig Stromsparen. Die zentralen Einsparungspotentiale liegen bei der CPU und den Festplatten. Auf openSuSE \u00fcbernimmt im powersave Paket der powersaved Dienst die Funktion, die CPU Geschwindigkeiten zu regeln. 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