MedAngel ONE Bluetooth Temperatursensor

Hier mal eine kleine Vorstellung von einem Gerät, dass zuverlässig genau das tut, was es soll – nämlich den einen gemessenen Temperaturwert via Bluetooth an ein Android Phone zu übertragen. Der primäre Zweck ist die Temperaturüberwachung von Insulin (oder anderen Medikamenten)

MedAngel One Sensor
MedAngel One Sensor

Der Sensor ist in seiner Länge kleiner als eine AAA Batterie (Micro) und benötigt eine RS-2032 Knopfzelle.

Eine Kröte – zum Glück die einzige – muss man gleich zu Beginn schlucken. Ohne ein Account bei MedAngel bekommt man leider keine Werte. Wenn man das in Kauf nimmt, kann es losgehen.

Die Übertragung findet ungefähr alle 5 Minuten statt. Es scheint so zu sein, dass bei stärken Änderungen die Sendefrequenz erhöht wird, während sie bei Stabilität verringert wird. Die Verbindung ist äußerst zuverlässig.

MedAngel One
MedAngel One Übersichtsseite

Die Anzeige der Restkapazität der Batterie zeigt selbst bei RS-2032 Knopfzellenakkus eine sehr akkuraten Wert an. Restkapazität in % und Signalstärke in dB können im angezeigten Bild per Drücken angezeigt werden.
Mit der gleichen Technik funktioniert auch das Histogramm, welches den Verlauf der letzten 4-Wochen anzeigt. Durch drücken und aufziehen, zoomt man sich genauer in die Verläufe herein.

Es gibt 2 Modi, die allerdings nur auf die Alarme eine Konsequenz haben. Storing and Travel – geben an, ob das Insulin gelagert oder transportiert wird. Im letzteren Fall gelten lockere Temperaturgrenzwerte.

Raspberry PI 3 Touch Screen Display sehr EMV sensitiv

Das offizielle – 7“ große – Touch Screen Display für den Raspberry PI 3 ist sehr sensitiv auf elektromagnetische Unverträglichkeit.

Dies äussert sich in unkontrollierten Aktionen auf dem Bildschirm, wie das Springen des Cursors, anklicken beliebiger Punkte und daher auch zufällige Ausführung von Programmen und Aktionen.

Beschrieben wird diese Effekt u.a. auch auf dem Raspberry PI Forum.

Das Problem ist reproduzierbar, wenn man in einer Schaltung welche die GPIO Ports benutzt eine PWM Ansteuerung – im Bild von RGB LEDs – vornimmt.

Vor allem das Flachbandkabel – auf dem Foto mittig zu sehen, welches das Panel vom Raspberry her aus steuert, scheint sehr sensitiv auf äußere elektromagnetische Einflüsse zu sein.

serial square wave generator

Um die Möglichkeiten verschiedener UART’s genauer unter die Lupe zu nehmen – v.a. die des Oxford 16c950 – schrieb ich ein Testprogramm, welches auf TX einfach ein Rechtecksignal ausgibt. Um die Signale, auch in Hinblick auf die gewählten Parameter, zu beurteilen, kommt man um einen Oszi nicht herum.

Um ein uniformes Rechtecksignal hinzubekommen, muss natürlich das Start- und Stopbit miteinbezogen werden, das Paritätsbit lässt man dabei weg (Die Coding Idee stammt von DDL / srcpd)

Das Testprogramm erlaubt dabei folgende Parameter zu setzen:

  • Baudrate in bps (beliebig wählbar)
  • RT Priorität (1-99)
  • Dauer des Signals (in Sekunden)

Das Programm setzt auf die aktuellsten POSIX und Linux Schnittstellen auf:

  • Linux Capabilities (keine root Rechte mehr erforderlich)
  • serielle Schnittstelle nach POSIX IEEE Std 1003.1-2001
  • POSIX/NPTL threads
  • ISO C-99

Und hier kann man das Programm herunterladen:
squerial

Der einzigste Wermutstropfen ist, das momentan das setzen der nicht-standardisierten Baudraten über einen Mechanismus geht, der im seriellen Treiber als deprecated gekennzeichnet ist… Fortsetzung folgt!